Einzel Bericht

22.01.2013 von: Heinrich Rehberg

Kulinarische Köstlichkeiten beim Faschingskranzl in der Wildenwarter Schlosswirtschaft

Maschkera Faschingskranzl in Wildenwart - Spitzenköche geben sich gegenseitig den Kochlöffel in die Hand


Die erlauchte Jury beim Wildenwarter Kochduell

Die hat schon vor dem Kochen so ausgeschaut

Fans - vergesst Lafer, vergesst Lichter, vergesst Schuhbeck und Lanz

Unkonventionelle Methoden ...

... rechtfertigen den Erfolg

Gaujugendleiter Peter Voggenauer, qualifiziert für alles

Künftige Spitzenköche gaben sich beim Faschingskranzl des Wildenwarter Trachtenvereins im Saal der Schlosswirtschaft die Ehre – es ging um die Auszeichnung in der Wildenwarter „Kocharena“. Die angehenden Küchengrößen gaben sich die größte Mühe das raffinierte Gericht Spaghetti Bolognese durch die Verwendung lebender Tomaten anzureichern und auch die Kreation des Brezenpuddings mit Birnengeist dürfte beim Gaufest im Sommer viele Freunde finden.

Waren doch die Fans der Haute Cuisine zwischen Schleching, Frasdorf, Aschau und Atzing dem Ruf der Wildenwarter gefolgt, wieder einmal eine, der schon als Kult gehandelten, Einlagen zu begutachten. Phantasievoll maskiert verfolgten sie das Unwesen der Schuhbeck-Imitatoren und Lafer-Lichter-Jünger mit ihren Operationen an der offenen Kochplatte und am offenen Herd. Als dann noch eine dreiköpfige Jury - Ludwig Freund, Monika Irob und Peter Voggenauer - die kulinarischen Phantasien und Machwerke probieren musste, schüttelte es einige zart besaitete Gemüter schon durch, angesichts der unkonventionell rustikalen Herstellungsart der Speisen und der großzügigen Verwendung von Salz und Gewürzen.

Das Prinzenpaar der Prienarria Prinzessin Elisabeth I. und Prinz Florian II. brachte danach mit der Garde die Stimmung im übervollen Saal zum Überkochen, die Band „5ehamma“ heizte weiter ein und so wurden Tanzfläche und Bar bis spät in die Nacht niemals leer.