Einzel Bericht

04.08.2013 von: Heinrich Rehberg

Regina Huber aus Übersee erste beim Gaudirndldrahn in Wildenwart

Die beiden Stockerlplätze gingen an Anna Pfisterer aus Übersee und Anna Gründler aus Schleching.


So strahlen Siegerinnen: die ersten Drei beim Gaudirndldrahn des Chiemgau-Alpenverbands in Wildenwart: Siegerin Regina Huber aus Übersee (Mitte), Anna Pfisterer aus Übersee (links) und Anna Gründler aus Schleching.

Die Dirndl der Gaugruppe 2013/2014

Das Rechenzentrum des Chiemgau-Alpenverbands beim Gaudirndldrahn in Wildenwart

Ein gut besuchtes Festzelt

Regina Huber aus Übersee verteidigte beim 53.Gaudirndldrahn im Festzelt in Wildenwart erneut ihren Titel als beste Dreherin des Chiemgau-Alpenverbandes. Die beiden Stockerlplätze gingen an Anna Pfisterer aus Übersee und Anna Gründler aus Schleching.

Heiß war es im Festzelt und heiß ging es auf der Bühne im Festzelt her, schließlich ging es um einen der zwölf heiß begehrten Plätze in der Gaugruppe. Die Gaugruppe ist das Aushängeschild des Chiemgau-Alpenverbands.

Der Wanderpokal des Chiemgau-Alpenverbandes bleibt damit nach ihrem dritten Sieg in Folge endgültig bei Regina Huber, dreimal musste der Pokal insgesamt gewonnen werden, bis er endgültig in den Besitz der Gewinnerin überging.

Im Wildenwarter  Festzelt trafen sich die besten Dreherinnen aller 23 Vereine des Chiemgau-Alpenverbands zur Ermittlung der Besten. 91 Dirndl stellten sich den kritischen Blicken der Preisrichter und des sachkundigen Publikums im gut besuchten Festzelt. Die Musikkapelle Wildenwart spielte unermüdlich über vier Stunden immer wieder die gleiche Melodie und kam niemals aus dem Takt, wie Gauvorstand Miche Huber abschließend lobend bemerkte.

Die sechs Preisrichter Andreas Scheck aus Marquartstein, Andreas Rummelsberger aus Bernau, Lorenz Mühlberger aus Reit im Winkl, Christoph Bauer junior aus Sachrang, Andreas Hell aus Schleching und Lambert Huber aus Wildenwart standen mehrfach vor schwierigen Entscheidungen. Vier Plätze in der Gaugruppe mussten durch das Rittern ermittelt werden. Die Leistungsspitze ist bei den Dirndln in den vergangenen Jahren immer enger geworden, die Entscheidungen über die ersten Plätze fallen ausschließlich im Zehntel-Punkt Bereich, die ersten 15 sind lediglich durch drei Punkte voneinander getrennt.

Gauvorstand Miche Huber dankte zum Abschluss allen, die über fünf Stunden zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hatten, vor allem der Musikkapelle Wildenwart, den sechs Preisrichtern und den Auswertern unter der Leitung von Gauehrenschriftführerin Inge Hartl.

Zum letzten Mal waren die beiden Gauehrenmitglieder Inge Hartl und Jakob Steiner in diesem Jahr im Auswertungsbüro aktiv mit dabei. Seit 1980 war Inge Hartl, zusammen mit dem damaligen ersten Gauschriftführer Hans Angerer, „beim Auswerten“ tätig, seit 1986 war sie als Gauschriftführerin selbst verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung aller schriftlichen Arbeiten beim Gaupreisplattln und beim Gau-Dirndldrahn des Verbandes, das Erfassen und Auslosen der Teilnehmer, das Verfassen der Listen, das Ausrechnen und die Organisation im Auswertungsbüro. Unter ihrer Leitung führte der Weg des „Gau-Rechenzentrums“ weg von Bleistift und Kopfrechnen und hin zum Einsatz speziell gestalteter Rechenprogramme. Nach ihrem Ausscheiden aus der Gauvorstandschaft leitete sie ihren Nachfolger Jürgen Wiegmann noch an und schied jetzt endgültig aus der Organisation aus.

Miche Huber lobte die 91 Dirndl für ihre Schneid beim Mitmachen und ihr Dabeisein an diesem heißen Sommerabend. „Jede die hier mitgemacht hat, ist eine Gewinnerin, deshalb haben wir für jede von euch einen ausgesuchten Preis“, sagte er zur Siegerehrung. Er dankte den drei Gauvorplattlern Donat Fischer, Toni Seitz und Franz Schnaiter, Gaudirndlvertreterin Susanne Moka, sowie dem Preisrichterobmann Sepp Spiegelberger für ihre Arbeit und dem ausrichtenden Wildenwarter Verein für die mustergültige Organisation der Veranstaltung.

Das Ergebnis des 53. Gaudirndldrahns in Wildenwart:

Siegerin Regina Huber aus Übersee, die beiden Stockerlplätze gingen an Anna Pfisterer, ebenfalls aus Übersee und Anna Gründler aus Schleching.

Die weiteren Platzierungen von Rang vier bis zwölf: Lokalmatadorin Marlies Huber, Wildenwart, Elisabeth Weber, Frasdorf, Anna Hauser, Reit im Winkl, Stephanie Schmaus, Höhenmoos, Irmi Riepertinger, Bernau nach dem Rittern vor Veronika Schlagbauer, Schleching, Alexandra Schmid, Niederaschau.

Um die letzten beiden freien Plätze in der Gaugruppe mussten gleich drei Dirndl Rittern. Die Entscheidung lautete schließlich Susanne Moka, Grassau nach dem Rittern vor Marlies Hell, Schleching.

Aus diesen zwölf Dirndln setzt sich die Gaugruppe für das kommende Jahr zusammen. Maria Entfellner aus Unterwössen war am Rittern um Platz elf ebenfalls beteiligt und belegte danach den undankbaren Rang 13.