Einzel Bericht

02.08.2013 von: Heinrich Rehberg

So viele flotte Tänzer und fesche Tänzerinnen sieht man selten

Chiemgauer Tanzfest im Wildenwarter Festzelt


So viele flotte Tänzer und fesche Tänzerinnen sieht man selten. Jung und alt gemeinsam – wie es im Motto des Chiemgau-Alpenverbandes heuer gesagt wird - trafen sich zu ein paar Stunden Tanz und Vergnügen bei guter Musik. Beim Chiemgauer Tanzfest zum 110jährigen Gründungsfest der „Lustigen Wildenwarter“ und zum 77.Gaufest des Chiemgau-Alpenverbands spielten im großen Festzelt die Weissngroana und die Frasdorfer Geigenmusi zum Volkstanz auf und die Tänzerinnen und Tänzer aus dem weiten Umkreis kamen ganz von selber.

Gauvolkstanzwart Otto Zaiser lud alle zu den Tänzen auf der Bühne, da blieb keiner sitzen, wenn tatsächlich einmal kein Mannsbild greifbar war, dann tanzten die Dirndl eben miteinander. Die Gaujugendgruppe unter der Leitung von Peter Voggenauer zeigte ihr Können und brachte ein paar schneidige Plattler und Trachtentänze. Die große Tanzfläche im außerordentlich gut besuchten Festzelt bot allen reichlich Platz zum Tanz und wer nur eine gute Musikgruppe hören wollte, kam ebenfalls auf seine Kosten.

Das zweite Wochenende des Festes beginnt am Freitag, 2. August ab 19 Uhr mit dem Gaudirndldrahn des Chiemgau-Alpenverbandes mit den besten aktiven Dirndln aus allen 23 Vereinen.

Zum Festwochenende anlässlich des 110-jährigen Bestehens des Vereins „Die lustigen Wildenwarter“ am Samstag, 3. August um 20 Uhr haben sich die Wildenwarter mit dem „Bsunderen Aufnocht“ eine brandneue Veranstaltung einfallen lassen. 80 Frauen und Männer proben unter der Regie von Richard Zettl schon seit vielen Wochen für diesen Abend. Die Wildenwarter Theatergruppe, die Aktiven des Vereins und die Kindergruppe wirken mit, ebenso die Huber Dirndl aus Siegharting und Musikkapelle Wildenwart. Über den Inhalt herrscht bisher noch allgemeines Stillschweigen, es soll sich – nach Angaben gut unterrichteter Kreise - um eine Zeitreise durch 100 Jahre Weltgeschichte aus der Sicht des Wildenwarter Trachtenvereins handeln. So wird es von der Vereinsgründung 1903 quer durch das ganze 20.Jahrhundert bis zu den ersten Sommerfrischlern, den Waldfesten und zum Gaufest des Jahres 2013 gehen, aufgelockert wird der Abend durch die Darbietungen der Musik-, der Gesangs- und der Plattlergruppen des Vereins.

Am Sonntag, 4. August treffen sich ab 9.30 Uhr die besten 200 Plattler aus dem Chiemgau-Alpenverband zum Gaupreisplattln.

Das Fest schließt am Montag, 5. August am „Tag der Vereine und Betriebe“ mit dem Kesselfleischessen ab 18 Uhr. Zur Unterhaltung spielen die „Mauserwegerl-Musikanten“ und „Erdäpfekraut“.